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Die Lotterie

Die Lotterie

Der Amerikanische Staat vergibt per Los jedes Jahr 50’000 Greencards. Teilnehmen an der Verlosung kann jeder, dazu muss man sich nur auf der Homepage (www.dvlottery.state.gov) registrieren. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Registrierung läuft knapp einen Monat, vom Oktober bis November. Zwischen Mai und Juli im darauf folgenden Jahr wird rund 100’000 Personen mitgeteilt, sie hätten eine Greencard gewonnen. Wir erhielten die Nachricht an Auffahrt 2010. Die Erfahrung zeigt anscheinend, dass nur jeder zweite Gewinner wirklich Interesse hat bzw. den Eignungstest besteht – denn dieser folgt natürlich schon noch. Es ist also möglich an der Lotterie teilzunehmen und gezogen zu werden, auch wenn man die Anforderungen gar nicht erfüllt.

Die Teilnahme an der Lotterie ist kostenlos, allerdings muss man sich genau an die Vorgaben halten – dazu gehört auch das passende Foto (Ansicht, Format, Farben usw.). Wenn man sich sicher sein will, dass die Teilnahme wirklich akzeptiert wird, kann man einen kostenpflichtigen Service in Anspruch nehmen. Hier gibt es ganz viele (leider auch unseriöse) Anbieter. Wir haben uns bei früheren Teilnahmen an Matthias Pfeiffer von greencard.ch gewendet und waren mit der Dienstleistung sehr zufrieden. Machbar ist die Teilnahme aber auf jeden Fall auch selbstständig.

Die Gewinnbenachrichtigung:

Die Nachricht über den Gewinn erreicht einen in einem neutralen weissen oder orangen Couvert – wenn man nicht aufpasst, leicht für unerwünschte Werbung zu halten. Seit letztem Jahr ist es sogar nur noch eine E-Mail; achtet also auf Nachrichten im SPAM-Ordner!

Der nur eine Seite umfassende Brief (meist abgestempelt in einem skandinavischen (!) Land) enthält neben der eigentlichen Gewinnmitteilung die Fallnummer, die auch über den Zeitpunkt des Botschaftstermins entscheiden wird.

Die Formulare DSP-122 und DS-230, sowie die Fotos

Bevor es soweit ist und der Botschaftstermin ansteht, geht die eigentliche Arbeit los: es gilt zwei umfangreiche Formulare auszufüllen und einige Dokumente zu organisieren und mit einzureichen.

In allen Foren wird erwähnt, dass man auf jedem (!) Blatt oben rechts die Case Number angeben soll; wir haben das auch so gemacht. Es ist wichtig, dass man keine Felder leer lässt, sondern mit „n/a“ kennzeichnet („not applicable“) – sonst wirkt es so, wie wenn man entweder etwas vergessen oder zu verheimlichen hätte…

DSP-122

Dieses Formular ist eigentlich ganz einfach auszufüllen. Bei der Ausbildung sollte man die höchste Ausbildung angeben, also beispielsweise den Uni-Abschluss und nicht die Kantonsschule bzw. das Abitur. Bei mir hatte der Platz nicht ausgereicht. In diesem Fall kann man auf einem leeren Blatt die Spalten übertragen und die Überschrift „DSP-122, Point 6“ angegeben.

Zusätze und Fotos

Falls Sich der Zivilstand der Gewinnerin oder des Gewinners geändert hat, müsst Ihr eine Kopie der Heiratsurkunde beilegen; natürlich auch hier die Englische Fassung; mit Vorteil markiert ihr das Datum der Hochzeit, damit es möglichst schnell gefunden wird.

Und hier die neusten Zahlen:

Aufgelistet sind hier nur die Schweiz, Deutschland und Österreich.

  • CH 2010: 185, DE 2010: 2188, AT 2010: 181
  • CH 2011: 195, DE 2011: 1895, AT 2011: 147
  • CH 2012: 229, DE 2012: 1709, AT 2012: 130
  • CH 2013: 131, DE 2012: 1253, AT 2012: 108

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